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Verkehrsmedizinische Untersuchung wegen

Cannabis und Drogen

Cannabis ist - neben Akohol - der häufigste Grund, wieso eine Person ihren Führerausweis verliert und zu einer Fahreignungsabklärung aufgeboten wird. Anders als bei harten Drogen muss - mit wenigen Ausnahmen - zwingend eine Fahrt unter Einfluss von Cannabis gemacht worden sein. Der blosse Konsum rechtfertigt im Grundsatz noch keine Zweifel an der Fahreignung. Durch die bei der Blutentnahme ermittelten Werte, lässt sich sehr genau feststellen, ob die Person unter dem Einfluss von THC ein Fahrzeug lenkte und ob sie regelmässig Cannabis konsumiert.

Auch bei Verdacht auf Cannabisabhängigkeit muss eine verkehrsmedizinische Untersuchung durchgeführt werden. Anders als bei Alkohol, bei welcher Haaranalysen durchgeführt werden, werden bei Cannabis-Kontrollen Urinproben abgegeben.

Das Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss wird gleich sanktioniert wie das Fahren mit einer sogenannten qualifizierten Blutalkoholkonzentration von 0,8 Promille. Bei den sog. harten Drogen (Morphine, Kokain, Amphetamine, Methamphetamine, MDEA oder MDMA) hat der Bundesrat eine Nulltoleranz verordnet. Es dürfen somit keine Drogen konsumiert werden, wenn aktiv am Strassenverkehr teilgenommen wird.

 

Ein positiver Befund wird als Fahrunfähigkeit gewertet und ist somit eine schwere Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz. Die Administrativbehörden entzieht den Füherausweis für unbestimmte Zeit. Ferner ist mit einer hohen Busse und unter Umständen sogar mit einem bedingten oder unbedingten Freiheitsentzug zu rechnen. Falls die Blutanalyse den Befund bestätigt, muss die Fahrfähigkeit neu bewiesen werden, um den Fahrausweis wieder zu erlangen. Diese Beurteilung wird anhand von einer verkehrsmedizinischen Untersuchung vollzogen. Mit dieser Untersuchung muss der Fahrzeuglenker beweisen, dass er keine Drogen mehr konsumiert.